Starte mit einem wiederkehrenden Morgenanker: kurzer Stretch, Wasser, fünf Minuten Planungscheck. Vermeide direkt E-Mails. Dieses ruhige Anlaufen schenkt deinem Kopf Orientierung und reduziert den Impuls, sofort zu reagieren.
Plane Fokusblöcke von 25 bis 50 Minuten, gefolgt von echten Pausen. Halte eine Aufgabenliste bereit und beschränke jeden Block auf genau ein Ziel. Grenzen sind Freund, nicht Feind, deiner Konzentration.
Beende den Arbeitstag mit einem kleinen Ritual: Dokument abschließen, To-do-Liste aktualisieren, Laptop zuklappen, kurzer Spaziergang. So signalisierst du deinem Gehirn: Arbeit endet, Erholung beginnt – jeden Tag verlässlich.
Priorisieren ohne Reue
Ordne Aufgaben in dringend/wichtig, nicht dringend/wichtig, dringend/unwichtig, nicht dringend/unwichtig. Delegiere, was nicht deine Wirkung braucht, und plane Wichtiges frühzeitig ein. So schützt du deinen Tag vor Feuerwehreinsätzen.
Schreibe Betreffzeilen mit klarer Absicht und Ergebnis. Beginne Nachrichten mit einem kurzen Kurzfazit, liefere dann Details und Frist. So ermöglichen deine Worte schnelle Entscheidungen, auch wenn niemand gleichzeitig online ist.
Asynchrone Kommunikation, die Zeit schenkt
Definiert teamweit, wann eine Antwort erwartet wird: etwa vier Stunden intern, ein Werktag extern. Solche Spielregeln reduzieren Dringlichkeitsdrama und geben jedem die Freiheit, konzentriert in Blöcken zu arbeiten.
Blocke Fokus, Kommunikation, Pausen und Puffer. Plane 10 Minuten Luft nach Meetings, damit Entscheidungen dokumentiert werden. Teile deinen Kalender öffentlich im Team, um unnötige Terminanfragen zu vermeiden und Grenzen sichtbar zu machen.
Schalte Nicht-stören-Zeiten, stummschalte Kanäle und erlaube nur Ausnahmen. Prüfe Nachrichten zu festen Slots. Jeder deaktivierte Ping schenkt dir konzentrierte Minuten, die sich über die Woche zu Stunden summieren.
Erstelle Textbausteine, Checklisten und Aufgaben-Vorlagen für wiederkehrende Abläufe. Kleine Automationen, etwa für Dateinamen oder Übergaben, senken Reibung spürbar. Teile deine bestbewährten Vorlagen und bitte um Ergänzungen der Community.
Energie managen, nicht nur Minuten
Arbeite in 90-Minuten-Wellen, dann pausiere bewusst. In Spitzenzeiten erledigst du anspruchsvolle Denkaufgaben, in Tälern Routine. Beobachte eine Woche lang, notiere Energiekurven und passe deinen Plan konsequent daran an.
Energie managen, nicht nur Minuten
Stell den Timer für kurze Bewegungsimpulse: Schultern kreisen, Fenster öffnen, kurz ans Licht. Sauerstoff und Helligkeit heben Fokus sofort. Erzähle uns, welche Mini-Pausen dir helfen, präsent zu bleiben.